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Die Wachauer Marille

 Marillenmarmelade aus der Wachau

Weit über die Landesgrenzen hinaus ist die Wachauer Marille ein Begriff. Der Name wurde sogar von der EU geschützt und seit einigen Jahren gibt es ein eigenes Gütesiegel. Die einzigartige Aroma- und Geschmacksausbildung der Wachauer Marille entsteht durch das Zusammentreffen mehrerer Klimate (Pannonisch-Waldviertler Einfluss und die unmittelbare Nähe zur Donau). Die Früchte werden auf den Flächen neben der Donau angebaut (es gibt ca. 100.000 Marillenbäume in der Wachau!) und das ganze Jahr über prägt die Marille die Region. So beginnt es mit der herrlichen Marillenblüte im Frühjahr, dann folgt im Juli die Marillenernte verbunden mit Festen wie dem Marillenkirtag in Spitz oder „Alles Marille“ in Krems.

 

 

Woher kommt die Marille?

Als Urheimat der Marille gilt China, wobei die Chinesen die Marille bereits 3.000-2.000 vor Christus kannten. Über Chinesisch-Turkestan gelangte die Marille nach Westen. Die Ausbreitung in Westeuropa erfolgte über Spanien, Italien und Frankreich. Die Donauländer erhielten die Marille über den Donauweg. Somit ist widerlegt, dass die Römer die Marille in die Wachau brachten.

 

 

Warum heisst die Marille Marille?

In einer Briefesammlung de Starhembergschen Archives in Efering findet man den ältesten Nachweis für den Ausdruck Marille. So taucht hier in einem Brief vom 23.7.1509 der Name „Maryln“ auf. In einem Arzneibuch von Meister Ortulf von Baierland (1390-1439) wurde die Frucht „Amarellen“ genannt. Für das Gebiet Arnsdorf (Wachau) findet man die älteste namentliche Nennung dieser Frucht im Archiv des Stiftes St. Peter in Salzburg. Damals wurde in Aufzeichnungen über die Bäume in Oberarnsdorf aus dem Jahr 1679 die „Mariln“ erwähnt.

 

 Marillenmarmelade aus der Wachau

die marille und das hotel donauhof…

Ein Highlight sind natürlich Speisen rund um die Marille wie Marillenknödel oder Marillenkuchen, die auf keiner Speisekarte fehlen dürfen. Nicht zu vergessen die Wachauer Marillenmarmelade.

 

Natürlich darf auch im Rahmen des kulinarischen Angebots im Hotel Donauhof die Marille nicht fehlen. Stammgäste freuen sich immer schon vor ihrem Urlaub auf die hausgemachte Donauhof-Marillenmarmelade oder den köstlichen Marillenkuchen und Marillenstrudel beim Frühstücksbuffet. Wachauer Marillenmarmelade ist natürlich auch käuflich erwerblich. Gerne dürfen wir Ihnen auf unserer Website auch so manches Donauhof-Rezept verraten.

 

 

Schnaps & Likör aus der wachau

Für Liebhaber von Hochprozentigem ist die Marille in flüssiger Form natürlich interessanter. So werden in der Wachau Top-Marillenbrände oder auch Marillenliköre hergestellt. Einzigartig ist auch die köstliche „B`soffene Marille“ – eine in ein Schnaps/Likörgemisch eingelegte Marillenhälfte! Besonders beliebt ist auch der naturreine Marillennektar – ideal zum Mischen mit Wasser oder Sekt.

 

Zum Thema Marille wurde in Angern bei Krems ein eigener Marillen-Erlebnisweg eingerichtet, der Gästen die bekannte Frucht näher bringen soll.

 

Mehr Infos unter www.wachauermarille.at.